Symptome / Ursachen - Gesichter der  Polyneuropathie



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Welche Beschwerden bei Polyneuropathie auftreten können:

 

 

Je nachdem, welche Nerven des Körpers beschädigt sind, kann sich eine Polyneuropathie in sensiblen und motorischen Störungen äußern.

 

Diese Schäden können sich zudem in unterschiedlichen Schweregraden äußern. Bei leichten Störungen werden Befehlssignale nur langsam

oder lückenhaft übertragen, bei starken Störungen mit einer Unterbrechung der Nervenleitfähigkeit, werden keine Signale mehr übertragen.

Betroffene können sich dies wie ein Gespräch mit einem Mobiltelefon in unberührter Natur verstellen. Hier ist die

Datenübertragung meist nicht einwandfrei möglich.

Manchmal kann man seinen Gesprächspartner am anderen Ende nur abgehackt und verzerrt verstehen – ab und zu gar nicht. Ähnlich geht es dem Körper bei einer Polyneuropathie. Und können die Signale vom Gehirn nicht verstanden werden oder kommen nicht in

den Fingerspitzen an – können die Informationen auch nicht umgesetzt werden.

 

Die Polyneuropahtie kann alle Nerven betreffen.

 

Nicht alle Nerven im Körper leiten einfach alle Signale. Sie haben sehr spezielle Aufgaben. So wie Stromleitungen oft gelbe, blaue und rote Kabel

führen, lassen sich auch die Nerven innerhalb des Körpers durch ihre Funktion in drei verschiedene Nerven-Typen aufteilen:

 

die sensiblen Nerven,

die motorischen Nerven und die

vegetativen Nerven.

 

Störung der Sensibilität – hier leidet die Wahrnehmung.

Schäden an den sensiblen Nerven durch eine Polyneurpathie spüren Betroffene häufig als Wahrnehmungsstörungen in Armen und Beinen. Es

kann zu kribbelnden, stechenden oder elektrisierenden, kalten oder warmen Missempfindungen kommen. Auch ein Schwellungsgefühl oder

Gefühl der Eingeschnürtheit wird bei einer Polyneuropathie beschrieben. Da die längsten Nervenfasern meist am stärksten leiden, sind Füße

(Zehe) oder Hände (Finger) oft als erste betroffen.

Sind die sensiblen Nerven durch die Polyneuropathie bereits stark geschädigt, treten auch Ausfallerscheinungen auf. So können

Taubheitsgefühle zu Koordinationsschwierigkeiten beim Laufen führen. Ein nachlassendes Temperatur- und Schmerzempfinden erhöht zudem

das Risiko für Verletzungen.

 

Störung der Motorik – Muskeln arbeiten nicht mehr richtig.

Sind durch die Polyneuropathie auch die motorischen Nervenbahnen beschädigt, kommt es, je nach Ausmaß der Nervenschäden, zu Störungen

oder Ausfällen der Muskeln. Muskelkrämpfe und Muskelzuckungen kommen dabei genau so vor wie Lähmungen, Muskelschwäche und

Muskelschwund. In den meisten Fällen der Polyneuropathie konzentrieren sich diese Ausfallerscheinungen auf Hände und Füße.

Ist die Polyneuropathie bereits weiter fortgeschritten, sind Lähmungserscheinungen an Armen und Beinen sowie teilweise auch am gesamten

Körper über einige Wochen oder sogar Monate nicht selten.

 

Vegetative Störungen – wenn die Organe nicht mehr richtig gesteuert werden.

Völlig autonom, d.h. ohne bewusste Kontrolle, erhalten viele Organe wichtige Funktionsbefehle über die vegetativen Nerven.

 

Führt eine

Polyneuropathie auch an diesen Nerven zu Schäden, ist diese Steuerung gestört. Herz, Lunge aber auch dem Darm, der Haut und den

Geschlechtsorganen fehlen wichtige Informationen, um ihre normale Funktion zu erfüllen.

 

In Folge sind Völlegefühl, Verstopfung oder Durchfall, Impotenz, Inkontinenz oder mangelndes Schwitzen weitere mögliche Symptome einer

Polyneuropathie. In schweren Fällen kann die Nervenentzündung zu Atemstillstand führen, weshalb Betroffene für einige Zeit künstlich beatmet

und rund um die Uhr auf der Intensivstation überwacht werden müssen.

 

URSACHEN

Mögliche weitere Ursachen

 


 

Die  PNP kann ca. 300 verschiedene Ursachen haben.

 

Die bekanntesten Symptome der  PNP  sind:

Missempfindungen, wie Kribbeln, Brennen, kalte oder heiße

Füße bzw. Hände, Schmerzen, Schwellungen, Nervenschmerzen,

Hautverfärbungen und Durchblutungsstörungen, Abgeschlagenheit, Schlafstörungen, Sehstörungen, Tinnitus, gestörte Blutdruckregulierung,

Gangunsicherheit, Ermüdbarkeit der Beine sowie geschwollene Gliedmaßen,

Gleichgewichtsstörungen, Muskelschwäche, Muskelkrämpfe, Muskelzucken

Muskelschwund und Bandscheibenvorfälle, Lähmungen,

Herzrhythmusstörungen, Depressionen, Blasen und

Verdauungsprobleme und / oder Impotenz.

Sehr gravierend ist oft ein  Leistungsabfall !


POLYNEUROPATHIE-SYMPTOME IM ÜBERBLICK

In der folgenden Tabelle finden Sie wichtige Polyneuropathie-Symptome auf einen Blick:

Sensible Symptome

Motorische Symptome

Autonome Symptome

Kribbeln, Ameisenlaufen

Muskelzucken

Pupillenstörungen

Stechen

Muskelkrämpfe

Wassereinlagerungen (Ödeme)

Pelzigkeits- und Taubheitsgefühl

Muskelschwäche

Geschwüre

Gefühl des Eingeschnürtseins

Muskelschwund

vermindertes Schwitzen

Schwellungsgefühle

 

Herzrasen in Ruhe

Gefühl des unangenehmen Drucks

 

Magenlähmung (Gastroparese)

Gefühl, wie auf Watte zu gehen

 

Durchfall, Verstopfung

Gangunsicherheit (v.a. im Dunkeln)

 

gestörte Blasenentleerung

fehlendes Temperaturempfinden

 

Impotenz (Erektile Dysfunktion)

schmerzlose Wunden

 

Schwindel/Ohnmacht beim Aufstehen

 

Quelle: https://www.netdoktor.de/krankheiten/polyneuropathie/


Neuropathische Schmerzen, Nervenschmerzen, Polyneuropathie: Kribbeln & Brennen in den Beinen